Holzpelletpreise2018-10-08T16:04:44+00:00

Pellets und Pelletpreise

Preis und Trends am Pelletsmarkt

Holzpelletpreise

Entwicklung der Pelletspreise

Pelletpreise: Holzpelletpreise, Pelletspreise, Pellets kaufen

Wer mit Pellets heizt, profitiert von niedrigeren Pelletspreisen. Denn anders als die Preise für fossile Energieträger, unterliegen Pellets keinen starken Schwankungen. Die Anpassungen der Pelletpreise erfolgt in der Regel ein bis zweimal pro Monat. Pellets kaufen ist daher einfacher.

In den letzten Jahren waren die Pelletpreise eigenständig und stabil und im Schnitt rund 30 Prozent günstiger als Heizöl. Dank der günstigen Holzpelletpreise amortisiert sich der Kauf einer Pelletheizung in der Regel bereits nach wenigen Jahren. Staatliche Förderprogramme machen den Umstieg zusätzlich interessant und rentabel.

Preistrend und Marktinformationen

Preistrend, Preisprognose und Ausblick

Pellets kaufen oder abwarten? Unsere Pellets Prognose und Empfehlung:

Der Herbst macht sich bemerkbar. Nach dem Sommerpreistief steigen die Holzpelletspreise bereits seit Ende August kontinuierlich an. Dennoch fällt der Anstieg moderat aus. Und im Vergleich mit anderen Brennstoffen sind Pellets sogar günstiger geworden. Während der Heizölpreis seit Mitte August um 16 % stieg, liegt die Erhöhung beim Pelletspreis gerade mal bei 3,7%. 

Der Brennstoffkostenvorteil wächst wieder und Betreiber einer Pelletheizer könnten die großen Gewinner des kommenden Winters sein. Pellets kaufen lohnt sich.

Trotz Preisanstieg sind die Pelletspreise weiter günstig

Wer Bedarf hat, sollte sich daher „lieber heute als morgen“ bevorraten. Denn trotz der üblichen Preisanstiege im Herbst, sind Pelletspreise weiter günstig. Weiter steigende Preise bis zum Frühjahr sind gewöhnlich zu erwarten. Wer noch Pellets für den Winter braucht, kann guten Gewissens zugreifen

Holzpellets kaufen

Spartipps und FAQs zum Pelletskauf

Günstig Pellets kaufen – Beste Holzpelletspreise erzielen:

Damit Ihre Heizung störungsfrei läuft, sollten Sie auf die Qualität Ihrer Pellets achten. Normen und Qualitätssiegel helfen dabei weiter. Diese sind in der Regel auf den Säcken aufgedruckt oder beim Händler zu erfragen:

  • DIN EN 14961-2 Klasse A1
  • Gütesiegel DINplus und ENplus

Nicht nur die Pelletspreise sind entscheidend, sondern auch die Holzpelletqualität.

Pelletspreise und somit das Pellets kaufen sind besser planbar und folgen direkt dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Deshalb haben Kunden im Sommer die besten Chancen auf günstige Pellets. Vor allem in den Ferien ist das Angebot von Fuhrparkkapazitäten und Pellets hoch, während die Nachfrage eher gering ist. Je näher der Winter kommt, desto stärker ändert sich dieses Verhältnis.

Sondersituationen können z. B. durch Sturmereignisse auftreten. Allerdings treten diese unregelmäßig auf und sind meist innerhalb eines Jahres wieder abgeklungen.

Auch bei Pellets hängt der Preis von der bestellten Menge ab. Sammelbestellungen können dabei helfen, die Menge zu erhöhen.

Planen Sie den Pelletkauf als Gruppe und verzichten Sie auf Teilmengen, so können Sie Ihre Pellets günstig kaufen.

Pellets bestellen: Fragen und Antworten

Pellets werden aus Koppelprodukten der Sägeindustrie hergestellt. Deshalb hängt die Produktion mit der Baukonjunktur, der allgemeinen Wirtschaftslage (Verpackungsholz) und dem Anfall an Rundholz zusammen. Insgesamt wird der Pelletspreis primär durch die Material- und Produktionskosten bzw. dem Rohstoffpreis bestimmt:

0
Rohstoff (Restholz)
0%
Produktion
0%
Lager- und Logistikkosten

Pellets bestehen zu 100% aus Holz, weshalb Kunden vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% in Deutschland und 10 % in Österreich profitieren. Die Energiesteuer, welche es für Heizöl. Strom oder Gas gibt, fällt bei Pellets nicht an.

Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist und unsere Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden, ist auch in Zukunft mit stabilen Pelletpreisen zu rechnen. Denn anders als die Preise für fossile Energieträger wie Erdgas und Heizöl, sind die Preise für Holzpellets nicht nur günstiger, sondern auch preisstabiler.

Bei den Pelletspreisen gibt es jahreszeitliche Schwankungen. Entscheidend ist hier auch die Auftragslage der holzverarbeitenden Industrie. Denn abhängig davon fällt viel oder eben wenig Sägespäne für Holzpelletproduktion an.  Je voller die Lager, desto besser die Preise.

So sind die Holzpellets in den Sommermonaten von April bis August meist günstiger als in den kühlen Monaten.

Hier zahlt es sich also aus, die günstigen Sommerpreise zu nutzen und das Pelletslager in der warmen Jahreszeit aufzufüllen. Einlagerungs- und Sommerpreis-Aktionen liefern zusätzliche Anreize und günstige Preise.

Holzpellets sind stäbchenförmige Pellets mit einem Durchmesser von weniger als 25 Millimeter, die vollständig oder überwiegend aus Holz oder Sägenebenprodukten hergestellt werden. Dabei werden Holzpellets vor allem als Brennstoff genutzt.

Für Holzpellets gilt die ISO 17225-2 „Biogene Festbrennstoffe – Brennstoffspezifikationen und -klassen“. Gütesiegel helfen zusätzlich bei der Beurteilung der Holzpelletqualität.

So wird das Gütesiegel „ENplus“ über das European Pellet Council von nationalen Pelletverbänden an Unternehmen vergeben, die Pellets herstellen, handeln oder befördern. Dabei entsprechen die Anforderungen für das Siegel ENplus-A1 grundsätzlich der Norm ISO 17225-2. Zusätzlich wird aber die Ascheerweichungstemperatur angegeben. Und auch die gesamte Kette bis zum Endkunden wird erfasst und entsprechende Lager- und Transportbedingungen sind vorgeschrieben. Rückstellproben (außer Lieferung in 15kg Säcken) gewährleisten die Rückverfolgbarkeit aller Lieferungen bis zum Hersteller.

Holzpellets werden in der Regel nahe der Rohstoffquelle produziert, z. B. bei Säge- und Hobelwerken. Denn hier fallen Holzabfälle an, welche für die Pelletproduktion genutzt werden.

Im ersten Schritt werden die Rohstoffe zerkleinert und getrocknet.

Anschließend wird das Material in der Pelletpresse oder Pelletieranlage geformt. Durch den Druck beim Pressen durch eine Stahlmatrize findet eine Erwärmung statt. Dadurch wird das im Holz enthaltene Lignin erhitzt und verflüssigt, so dass es als Bindemittel dient. Weitere Bindemittel wie Stärke oder Melasse werden unter Umständen zugegeben.

Gekürzt werden die Pellets abschließend beim Austreten aus der Matrize.