Als umweltfreundliche Heizalternative sind Pellets seit Jahren auf dem Vormarsch. Bereits die Pelletproduktion spart im Vergleich zu anderen Brennstoffen Energie ein.

Pellets werden eine immer beliebtere Alternative zu Heizöl. Seit 2012 stieg die Zahl der Pelletheizungen in Deutschland stetig an. Neben der Einsparung von CO2 machen staatliche Förderprogramme mit Prämien von 2.000 bis 5.500 Euro den Umstieg attraktiv. Zeit, sich einmal genauer mit der Pelletproduktion des ressourcenschonenden Energieträgers zu beschäftigen.

Pelletproduktion: Holzpellet Herstellung (DEPI)

Sägenebenprodukte als Rohmaterial entscheiden über Qualität der Pellets

Holzpellets sind Sägenebenprodukte. Sie werden aus Holzabfällen gewonnen, also Spänen oder Hobelrückständen, die als Koppelprodukt in Sägewerken anfallen. Bei der Pelletherstellung werden für eine Tonne Pellets sechs bis acht Kubikmeter Späne benötigt. Dabei ist das Rohmaterial entscheidend für die Qualität der Pellets. Schon bei Annahme der Späne sichern Kontrollen ein hochwertiges Endprodukt im Rahmen der Pelletherstellung.

Pelletproduktion kommt ohne chemische Zusätze aus

Nach Trocknung und Zerkleinerung werden die Holzreste mit hohem Druck durch eine Stahlmatrize in die typische Zylinderform gepresst. Das Pressen erfolgt ohne chemische Zusätze. Der Druck in der Pelletpresse erwärmt das Holz. Durch die Erwärmung und die restliche Holzfeuchte wirken holzeigene Lignine und Harze wie ein Bindemittel. Sie halten die Holzfasern zusammen. Nur eine Zugabe von max. zwei Prozent Presshilfsmitteln in Form von pflanzlicher Stärke ist bei Holzpellet Herstellung erlaubt.

Energiesparend und fair im Wettbewerb

Hersteller achten bereits bei der Pelletproduktion darauf, den Energieaufwand so gering wie möglich zu halten. Mit einem Energieaufwand von 2,7 Prozent liegen Holzpellets deutlich unter dem Aufwand anderer Brennstoffe wie Erdgas (zehn Prozent) und Heizöl (zwölf Prozent). In Deutschland betreiben 39 Unternehmen die Pelletherstellung und garantieren damit die Versorgungssicherheit. Die Zahl der Pellet Hersteller sichert zudem einen regen freien Wettbewerb mit transparenter Preisbildung.

Quelle: https://depi.de/de/pelletproduktion